Heute hab ich mir mal die für mich neuen Features des Visual Studio 2005 etwas näher angesehen.
Modellieren
Das Visual Studio 2005 besitzt nun einen recht netten Klassen-Designer mit dem Entwickler Typen visuell erstellen und bearbeiten können.
Änderungen im Quelltext werden sofort im Klassendiagramm ersichtlich und umgekehrt, auch Refectoring funktioniert direkt im Klassendiagramm.

Mehr zum Klassen-Designer von Visual Studio 2005 findet sich z.B. im Visual C# 2005 <openbook> von Galileo Computing.
Dokumentieren
Um den Quellcode zu dokumentieren stehen unter Visual Studio 2005 die sogenannten XML-Kommentare zur Verfügung, sie fungieren ähnlich wie JavaDoc, nur halt auf Basis von XML.
Auf diese Weise können Typen wie Klassen, Enumerationen, Delegate, Schnittstellen und Strukturen sowie deren Eigenschaften, Felder, Methoden, Ereignisse usw. beschrieben werden.
Visual Studio 2005 kann selber leider keine HTML-Hilfe-Datei aus den XML-Kommentaren erzeugen, benutzt die dokumentierten Kommentare aber zur Anzeige in IntelliSense und im Objektbrowser.
Zum Erzeugen einer HTML-Hilfe-Datei steht allerdings das freie Tool NDoc zur Verfügung, jedoch unterstützt dieses zur Zeit noch nicht .NET 2.0, es gibt aber ein inoffizielles Release von Jonas Lagerblad.

Mehr zum Dokumentieren des Quellcodes mittels XML-Kommentaren findet man ebenfalls im Visual C# 2005 <openbook> von Galileo Computing.
Testen
Zur Testgetriebenen Softwareentwicklung mit dem Visual Studio 2005 gibts zum Beispiel das csUnit-Plugin, das sich nahtlos in die IDE-Umgebung des Visual Studio 2005 integriert.

So, das waren nun kurz die Erfahrungen die ich heute bzw. gestern mit dem Visual Studio 2005 gesammelt habe.